Warum ALLRIS 2026
nicht mehr reicht
ALLRIS, Session und SD.NET sind in die Jahre gekommen. Was Kommunen heute brauchen — und was sie wirklich bekommen können.
In deutschen Rathäusern läuft Software, die älter ist als manche Gemeinderäte. ALLRIS, Session (Somacos), SD.NET — Systeme, die vor 15 bis 20 Jahren entwickelt wurden, als „digital“ bedeutete: PDF statt Papier. Das reichte damals. 2026 reicht es nicht mehr.
Das ist keine Kritik an den Herstellern. Es ist eine strukturelle Realität: Altsysteme können keine KI-Protokolle, kein Livestreaming und keine Bürgerbeteiligung “nachrüsten” — nicht ohne komplette Neuentwicklung. Und genau die machen wir.
Was die Altsysteme können — und was nicht
| Funktion | ALLRIS / Session | Politech Kommune |
|---|---|---|
| Dokumentenverwaltung | ✓ | ✓ |
| Livestreaming Ratssitzung | ✗ | ✓ |
| KI-Protokoll (automatisch) | ✗ | ✓ |
| KI-Zusammenfassungen (STT) | ✗ | ✓ |
| Bürgerbeteiligung integriert | ✗ | ✓ |
| Hosting in Deutschland | je nach Betreiber | ✓ |
| OParl-kompatibel | teilweise | ✓ |
Eigene Einschätzung auf Basis öffentlich verfügbarer Produktinformationen, Stand September 2026. Der Funktionsumfang der Altsysteme kann je nach Version, Modulauswahl und Betreiber abweichen.
Uns ist Stand September 2026 kein weiteres Ratsinformationssystem bekannt, das Livestreaming und KI-Protokolle bereits mitbringt — mit Hosting in Deutschland und einer Einrichtung in wenigen Tagen.
Zoom und Teams: Warum wir sie nicht empfehlen
Viele Kommunen nutzen Zoom oder Microsoft Teams für Ratssitzungen — pragmatisch, aber problematisch:
- Kein deutsches Hosting. Zoom und Teams verarbeiten Daten auf US-Servern. Für öffentliche Sitzungen mit personenbezogenen Daten ist das ein DSGVO-Risiko.
- Keine OParl-Integration. Ratsinformationen müssen separat gepflegt werden — Doppelarbeit.
- Keine KI-Protokolle. Die Zusammenfassung schreibt weiterhin jemand manuell.
- Keine Bürgertransparenz. Öffentliche Sitzungen sind nicht öffentlich zugänglich archiviert.
KI-Protokoll spart Fraktionen 3 Stunden pro Sitzung
Eine typische Gemeinderatssitzung dauert zwei bis drei Stunden. Die Protokollerstellung danach noch einmal so lange — für Schriftführer*innen, die das ehrenamtlich tun.
Unsere KI transkribiert die Sitzung in Echtzeit (Faster-Whisper, deutschsprachig), erstellt eine strukturierte Zusammenfassung nach Tagesordnungspunkten und markiert Beschlüsse automatisch. Das Ergebnis liegt 10 Minuten nach Sitzungsende vor. Nicht perfekt — aber als Arbeitsgrundlage spart es 2–3 Stunden pro Sitzung.
Der Wechsel: einfacher als gedacht
Das größte Hindernis beim Wechsel von ALLRIS oder Session ist meistens nicht Technik — sondern die Angst vor dem Aufwand. Deshalb haben wir unsere Plattform für genau dieses Szenario gebaut:
- Tag 1: Kick-off mit Verwaltung und 1–2 Fraktionen, Systemzugang einrichten
- Tag 2: Ratsinfo-Import, Livestream-Setup, DSGVO-Dokumentation
- Tag 3: Testlauf mit echter Sitzung, Live-Gang
Kein monatelanger Rollout. Kein IT-Lastenheft. Keine Ausschreibung nötig bis 25.000 EUR Netto-Auftragswert.
Fazit
ALLRIS war gut für 2005. 2026 brauchen Kommunen eine Plattform, die Livestreaming, KI-Protokoll und Bürgerbeteiligung vereint — DSGVO-konform, auf deutschen Servern, ohne monatelange Einführungsprojekte.
Das bauen wir. Und wir helfen Ihrer Gemeinde, den Wechsel zu machen.
Autor: Matthias Mohr · Geschäftsführer, Politech Dynamics UG · 14.04.2026
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